Positives Denken lernen

Hast du das Gefühl dein Tag ist von negativen Gedanken dominiert? Du erwischst dich immer wieder dabei, wie du dir negative Situationen ausmalst oder davon ausgehst, dass etwas nicht funktioniert? Dann ist es jetzt der Tag, an dem du schleunigst etwas ändern solltest.

Negative Gedanken und Gefühle sind real. Doch die Frage, die du dir stellen solltest ist, ob sie deine ungeteilte Aufmerksamkeit verdient haben?

Wie schön wäre es, wenn du dich auf positive Dinge konzentrieren kannst und spürst, wie deine Energie immer stärker wird. In diesem Artikel zeige ich dir verschiedene Energieräuber und wie du sie aus deinem Leben, zumindest teilweise, verbannen kannst.


Positive Gedanken


Du kennst das sicher. Du startest in den Tag, der Wecker klingelt und erstmal wird auf Snooze gedrückt. Wusstest du, dass dies eine starke Message dir selbst gegenüber ist? Du zeigst dir damit, dass du nicht konsequent bist und startest deinen Tag bereits damit etwas aufzuschieben. Unterbewusst festigst du dadurch eine gewisse Haltung dir selbst gegenüber. Es geht weiter, wenn der erste Griff nach dem Aufstehen das Handy ist. Negative Nachrichten, Mails von der Arbeit, die du bearbeiten musst und natürlich die verhängnisvolle TO-DO Liste von gestern, die du noch nicht fertig hast. All das gibt dir bereits am Morgen negative Gefühle und Gedanken. Du startest dadurch mit einer gewissen Belastung in den Tag.

Die ersten 90 Minuten, nach dem Aufstehen, solltest du dein Handy nicht anschauen. Mache dich in Ruhe fertig, frühstücke etwas und schaue erst dann auf dein Handy, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt. Wenn es keine 90 Minuten sind, dann ist das nicht so schlimm. Die Hauptsache das Handy ist nach dem Aufstehen nicht dein Mittelpunkt und bleibt unbeachtet, solange es geht.


Starte in den Tag mit positiven Affirmationen vor dem Spiegel. Sage dir selbst die Dinge, die du gerne häufiger hören möchtest. Sei es, dass du eine kreative Persönlichkeit bist oder, dass dir alles gelingt, was du dir heute vornimmst. Sage dir immer genau die Sachen, die du brauchst, um positiv in den Tag zu starten. Wir denken am Tag knapp 70.000 Gedanken. Die meisten davon sind unterbewusst und vieles wird in Bildern gedacht und gefühlt. Offenbar haben wir nicht im Griff, was wir denken, oder? Falsch! Du kannst mit einer positiven Grundstimmung auch die Gedanken kontrollieren und lenken, die du unterbewusst denkst. Gewöhnst du dir bewusst an, dass du dich mit positiven Dingen beschäftigst, wirst du auch unterbewusst eher an das Gute, als an das schlechte denken. Deswegen sind die morgendlichen Affirmationen sehr wichtig.


Mehr Positivität im Alltag


Um den Alltag positiver wahrzunehmen ist es wichtig, dass du akribisch nach schönen Erlebnissen suchst. Schreibe dir dazu jeden Abend stichpunktartig alles auf, was dir heute aufgefallen ist worüber du dich gefreut hast. Mit der Zeit werden dir immer mehr Punkte einfallen. Du kannst das Ganze noch erweitern, indem du auch notierst, wofür du dankbar bist und warum der nächste Tag ein Geschenk für dich wird. Dadurch hast du am nächsten Tag beim Aufwachen sofort einen Fixpunkt.




Deine Anleitung für ein zufriedenes Leben


Setze diese sechs Schritte um und stelle dir zur Not Erinnerungen im Handy, damit du es nicht vergisst. Etwa 90 Tage dauert es, um eine neue Gewohnheit zu etablieren. Mit der Zeit wirst du merken, dass deine Laune sich hebt und auch stabiler bleibt.



6 Schritte, um positiver zu werden


1. Lass die ersten 90 Minuten dein Handy ausgeschaltet

2. Starte in den Tag mit positiven Affirmationen vor dem Spiegel

3. Drücke nicht auf Snooze, sondern stehe sofort auf wenn der Wecker klingelt

4. Achte auf dein Umfeld und wie sie miteinander umgehen

5. Gönne dir Auszeiten vom Alltag und belohne dich mit Dingen, die dir gut tun.

6. Notiere dir abends positive Erlebnisse und wofür du dankbar bist.


Achte auf dein Umfeld


Allzu schnell geraten wir in eine Gruppe von Menschen, die alles schlecht redet. Sei es auf der Arbeit, zu Hause oder im Freundeskreis. Es startet eine Hasstirade gegen aktuelle Fernsehformate oder es wird hitzig über politische Themen diskutiert. Dies folgt natürlich erst, wenn man alle aktuellen Erkrankungen durchgesprochen hat und sich mit den Wehwehchen auf den neusten Stand gebracht hat. Etwas einfach zu genießen oder gar über Erfolge zu sprechen, das gehört sich nicht. Man würde dadurch ja sein Glück den anderen unter die Nase reiben. Zwar fällt vielleicht mal die ein oder andere Bemerkung über ein erfolgreiches Mitarbeitergespräch oder den Abschluss mit einem wichtigen neuen Kunden. Doch in kurzer Zeit fällt das Gespräch wieder zurück auf den belastenden Alltag, die ungezogenen Kinder und die unfreundlichen Nachbarn. Was macht das mit dir, wenn du dich häufig mit Menschen umgibst, die so sind? Du wirst vermutlich auch so werden oder sehr viel eigene Energie benötigen, damit das gesagte nicht so stark an dich heran kommt.


Was glaubst du macht ein Mensch, der mit fünf Menschen zu tun hat, die viel Sport treiben? Er wird vermutlich auch anfangen Sport zu machen. Was macht jemand, der Freunde hat, die viel lesen und darüber sprechen? Er wird auch das ein oder andere Buch lesen.

Wir sind der Durchschnitt der fünf Menschen, die sich am häufigsten in unserem Umfeld aufhalten. Ob wir wollen oder nicht, sie färben auf uns ab. Deswegen achte auf dein Umfeld, mit welchen Menschen du intensiv Kontakt hast und welche Themen du aufsaugst.


Auszeiten vom Alltag


Die allseits bekannte Me-time ist etwas, was dich stärkt und dir die Möglichkeit gibt deine Batterien wieder aufzuladen. Jeden Tag zu funktionieren ist ein falscher Anspruch. Du setzt dich dadurch unnötigt unter Druck. Plane ganz gezielt Termine mit dir selbst ein, die du regelmäßig einhältst. Diese Zeit gehört nur dir. Du bestellst dein Lieblingsessen oder kochst dir etwas Leckeres. Du schaust einen Film oder liest ein Buch und hörst Musik. Tu dir etwas Gutes und lass dir ein Bad ein oder sonne dich ausgiebig am See. Deine mentale Gesundheit brauchst du und genau dafür ist die me-time da.


Nun hast du einige Anstöße bekommen, wie du mehr positive Energie in deinen Alltag lässt.

Das Leben ist wie ein großer Spielplatz. Du kannst dich jeden Tag neu erfinden und entscheiden, ob du lieber auf die Schaukel oder auf die Wippe gehen willst.


Deine Lola Sparks




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